Newsletter Donauries
1. Newsletter Ehrenamt 2020/1

Newsletter Ehrenamt[_anrede]

Mit dem 1. Newsletter Ehrenamt des Koordinierungszentrums Bürgerschaftliches Engagement wollen wir Sie über wichtige Entwicklungen im Bereich Ehrenamt unseres Landkreises Donau-Ries auf dem Laufenden halten. 

Die Vereinsarbeit erfordert unseren ganzen Einsatz, oft bis an die Grenzen des zeitlich und fachlich Leistbaren. Die täglich zu bewältigenden Hürden sind auch mir als Vereinsvorstand persönlich bekannt. Eine bestmögliche Unterstützung in unterschiedlicher Form ist mir daher eine Herzensangelegenheit, auch aufgrund der Tatsache, dass unsere bayerische und ganz besonders Donau-Rieser Gesellschaft sehr durch das Ehrenamt geprägt ist. In unseren Gemeinden ist es nicht die Ausnahme, in mehreren Vereinen gleichzeitig tätig zu sein, es ist unsere Philosophie. Wir leben unsere Vereine und das Ehrenamt! 

Im Landkreis Donau-Ries engagieren sich aktuell über 60.000 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in ihrer Freizeit in den unterschiedlichsten Bereichen. Diese Alltags-Helden finden sich bei uns z. B. in der Feuerwehr, im Sportverein, in der Politik, im Naturschutz, Migration, Inklusion, in der Kirche, im Bildungsbereich, Rettungswesen, Pflegebereich, der Kultur, Musik und in unendlich vielen weiteren Einsatzgebieten. All diese Helden machen unseren Landkreis Donau-Ries vielfältig und lebenswert. Wir danken ihnen aufrichtig für ihren Einsatz und unterstützen mit unseren Projekten und mit unserer Anlaufstelle für Ehrenamtliche, dem 2018 gegründeten Koordinierungszentrum für Bürgerschaftliches Engagements, in allen Angelegenheiten rund um den Bereich Ehrenamt, mit Arbeitshilfen, Forbildungsangeboten, Beratung und Vermittlung. Unser Newsletter Ehrenamt wird Sie zudem regelmäßig über aktuelle Gesetzesänderungen und Neuigkeiten im Bereich Ehrenamt informieren. 

"Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muss!"
Zitat Hermann Gmeiner

Wir wünschen Ihnen weiterhin Begeisterung für Ihr Tun und Ehrgeiz Neues zu versuchen.

Bleiben Sie engagiert!

    

 Ihr Landrat 
 Stefan Rößle             

Inhalt
  • Fortbildung Thema Veranstaltungsrecht am 31.03.2020
  • Kassenbon-Pflicht im Verein?
  • Widerspruch Gebührenerhebung Transparenzregister-Eintrag
  • Hinweise zum Lebensmittelrecht - Allergenkennzeichnungspflicht
  • Projektstart "Erstberatung für Vereine"
  • Ehrenamtskarte - Ein Erfolgsprojekt im Landkreis
  • Ehrenamtsbörse für den Landkreis
  • Zukunftsstiftung Ehrenamt: Projektauschreibung
  • Ehrenamtsnachweis Bayern
  • Ehrenamtskarte auch für aktive Reservisten
Fortbildung Thema Veranstaltungsrecht am 31.03.2020 Fortbildungen und Informationsveranstaltungen
Fortbildung Thema Veranstaltungsrecht am 31.03.2020
Landkreis bietet Fortbildungsveranstaltung für Vereine und Ehrenamtliche.

Informationsveranstaltung Veranstaltungsrecht

Landkreis bietet Fortbildungsveranstaltung für Vereine und Ehrenamtliche

Donauwörth (pm). Ehrenamtliche und Vereine können sich am Dienstag, den 31.03.2020 um 18:00 Uhr in der Sualafeldhalle Huisheim zum Thema Veranstaltungsrecht informieren. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

In Fortführung der Bildungsreihe für Ehrenamtliche wird 2020 mit dem Thema Veranstaltungsrecht an die gut besuchten Fortbildungsveranstaltungen der letzten beiden Jahre angeknüpft. Referent der hochinteressanten und weitläufigen Materie ist der renommierte Münchner Rechtsanwalt Richard S. Didyk. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Online-Anmeldung über www.donauries.bayern/veranstaltungsrecht ist jedoch erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Das Thema der diesjährigen kostenfreien Veranstaltung für Vereine und Ehrenamtliche am 31.03.2020 in der Sualafeldhalle in Huisheim mit Beginn um 18:00 Uhr ist mit dem Titel „Veranstaltungsrecht“ ein weiteres Wunschthema der Landkreisbürger/innen und in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung entstanden. „Ein extrem wichtiges Thema“, wie Landrat Stefan Rößle betont, der selbst Vereinsvorstand ist. Richard Didyk wird, als Rechtsfachmann mit Tätigkeitsschwerpunkt Vereinsrecht und Referent der Hanns-Seidel-Stiftung, auf den rechtlichen Rahmen, auf Haftungsfragen und sonstige gesetzliche Bestimmungen rund um die Planung und Durchführung von Vereinsveranstaltungen eingehen. Während seines Vortrags wird er dabei gerne die Fragen der Teilnehmer beantworten.

Die Veranstaltung des Koordinierungszentrums Bürgerschaftliches Engagement ist bereits die dritte der Fortbildungsreihe für Ehrenamtliche und Vereine, die der Landkreis seinen Bürgerinnen und Bürgern bietet. Sämtliche Materialien zu den Vorträgen finden sich im Nachgang auf dem Regionalportal des Landkreises veröffentlicht. Die sehr gut besuchten bisherigen Fortbildungsveranstaltungen beleuchteten die Themen Datenschutz und Vereinsrecht. Letztere wurde bereits anschaulich von Rechtsanwalt Richard Didyk referiert. Aus dieser Zusammenarbeit ist eine zukunftsträchtige Partnerschaft entstanden. Herr Didyk beantwortet daraus resultierend seit Ende 2019 im Rahmen des beispielhaften Landkreis-Projektes „Erstberatung für Vereine“ rechtliche Fragen oder übernimmt erstmalige Satzungsprüfungen für Vereine.

Neben diesen beiden Projekten bietet der Landkreis seinen ehrenamtlich Engagierten viele weitere Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten. Seit der Gründung des Koordinierungszentrums Bürgerschaftliches Engagement unter der Regie der Ehrenamtsbeauftragten Karin Brechenmacher können Ehrenamtliche von hier im persönlichen Kontakt oder auf dem Regionalportal unter www.donauries.bayern/ehrenamt hilfreiche Arbeitsmaterialien für Ihren Einsatz erhalten oder an Ausschreibungen teilnehmen. Weitere Ankernennungsprojekte für das Ehrenamt im Landkreis sind beispielsweise die Ehrenamtskarte Bayern, der Ehrenamtsnachweis Bayern und die Ehrenamtsbörse.

Informationen hierzu sowie Anträge zur Anmeldung und auch den Link zur Anmeldung für die Fortbildungsveranstaltung „Veranstaltungsrecht“ finden sich ebenfalls auf dem Regionalportal unter www.donauries.bayern/ehrenamt. Kontakt zum Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement in der Stabsstelle Kreisentwicklung und Nachhaltigkeit können Interessierte zudem unter der Telefonnummer 0906/74-143 oder per Mail unter ehrenamt@lra-donau-ries.de aufnehmen.

 

Bildunterschrift: Rechtsanwalt Richard Didyk bei seinem Vortrag im Jahr 2019. Am 31.03.2020 wird er in Huisheim zum Thema Veranstaltungsrecht referieren.

Foto: LRA, Hildegard Frank


Kassenbon-Pflicht im Verein? Gesetzesänderungen & Neuigkeiten
Kassenbon-Pflicht im Verein?
Offene Ladenkassen weiterhin möglich - Bonpflicht bei Registrierkassen

Offene Ladenkassen weiterhin möglich - Bonpflicht bei Registrierkassen

Ab 01.01.2020 ist die Kassen-Nachschau zur Prüfung der ordnungsmäßigen Kassenaufzeichnungen auch bei Vereinen Pflicht.

Kassen-Nachschau
Vereine führen häufig eine eigene Vereinsgaststätte oder einen Fan-Artikel-Shop, sie verkaufen Speisen und Getränke während einer Veranstaltung oder sammeln und verwerten Altmaterial etc. Dazu bestehen umfangreiche Buchführungs- und Aufbewahrungspflichten. Haben Vereine dabei auch Kassensysteme im Einsatz, müssen sie bei wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben und Zweckbetrieben auch Kassenaufzeichnungen führen, die der Kassen-Nachschau durch die Finanzverwaltung unterzogen werden können.

Die sog. Kassen-Nachschau durch die Finanzverwaltung wurde bereits zum 01.01.2018 eingeführt und dient der zeitnahen Aufklärung von steuerlichen erheblichen Sachverhalten im Zusammenhang mit der Ordnungsmäßigkeit der Aufzeichnungen und Buchungen von Kasseneinnahmen und Kassenausgaben. Der zuständige Amtsträger der Finanzverwaltung darf anlässlich einer Kassen-Nachschau ohne vorherige Ankündigung während der üblichen Geschäfts- und Arbeitszeiten des Vereins Geschäftsgrundstücke oder Geschäftsräume betreten, um Sachverhalte festzustellen, die für die Besteuerung erheblich sein könnten. Ansprechpartner im Verein ist für die Kassen-Nachschau der (vertretungsberechtigte) Vorstand.

Neuerungen zum 01.01.2020 bei Nutzung von elektronischen Registrierkassen; Meldepflicht
Eine gesetzliche Pflicht, Registrierkassen zu führen, besteht nicht, es können auch weiterhin offene Ladenkassen benutzt werden. Nutzen Vereine jedoch im Rahmen von wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben und Zweckbetrieben elektronische Registrierkassen und computergestützte Kassensysteme, also beispielsweise. Registrierkassen, Waagen mit Registrierfunktion etc., sind sie verpflichtet, die entsprechenden Kassenaufzeichnungen zu führen und die Daten des Kassensystems unveränderbar aufzubewahren. Dabei müssen auch die allgemeinen Anforderungen zur Kassenführung, beispielsweise die Einzelaufzeichnungspflicht, tägliche Aufzeichnung von Kasseneinnahmen und Kassenausgaben, beachtet und erfüllt werden.

Wird eine Registrierkasse verwendet, ist zu beachten, dass ab 01.01.2020 grundsätzlich nur noch Registrierkassen mit zertifizierter technischer Sicherheitseinrichtung angeschafft und verwendet werden dürfen. Eine Übergangsfrist gilt für nach dem 25.11.2010 aber vor dem 01.01.2020 angeschaffte Kassen, die eine Datenhaltung/-archivierung ermöglichen und für die eine Nachrüstung bauartbedingt nicht möglich ist, sie dürfen weiter bis 31.12.2022 genutzt werden.

Außerdem besteht zum 01.01.2020 eine Meldepflicht mit amtlichen Vordruck an das örtlich zuständige Finanzamt über die Nutzung/Abschaffung eines elektronischen Aufzeichnungssystems (Kassensystems). Dies soll künftig online möglich sein. Dann ist die Finanzverwaltung genauestens informiert, wie viele und welche Kassensysteme eingesetzt werden.

Belegausgabepflicht (Bonpflicht)
Ab 01.01.2020 besteht nach dem neuen Kassengesetz weiterhin eine Belegausgabepflicht. Ab diesem Zeitpunkt muss über jeden Geschäftsvorfall ein Beleg ausgestellt werden. Wer also aufzeichnungspflichtige Geschäftsvorfälle mit einem elektronischen Aufzeichnungssystem erfasst, muss künftig einen Beleg ausstellen. Der Beleg kann in Papierform oder elektronisch ausgegeben werden. Der Beleg muss im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Geschäftsvorfall erstellt werden. Der Kunde muss den Beleg allerdings nicht mitnehmen.

Beispiel:
Die Bonpflicht gilt beispielsweise, wenn der Verein eine Vereinsgaststätte führt und dabei ein Kassensystem verwendet. Der Kunde bestellt Getränke und Essen. Der Gast will zahlen. Es muss ein Beleg (Rechnung) ausgestellt werden. Ein Rechnungsdoppel muss in Papierform und/oder digitaler Form für die Dauer der Aufbewahrungsfrist – zehn Jahre – aufbewahrt werden.

Wird demgegenüber z.B. bei einem Vereinsfest eine offene Ladenkasse geführt, besteht keine Pflicht, Belege auszugeben. Dies ändert jedoch nichts daran, dass im Fall der offenen Ladenkasse täglich ein Kassenbericht geführt werden muss, der es ermöglicht, dass die Tageseinnahmen rechnerisch Cent genau ermittelt werden.
Hinweis

Hinweis
Die vorstehenden Ausführungen sind lediglich als allgemeine Hinweise zu verstehen und ersetzen nicht die Pflicht des Vorstands, sich im Rahmen einer ordnungsgemäßen Geschäftsführung zu diesem Thema weitergehend zu informieren, insbesondere auch steuerfachliche Auskünfte einzuholen. Generell gelten für Vereine, die in Rahmen ihres wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs oder Zweckbetriebs elektronische Registrierkassen und computergestützte Kassensysteme nutzen, jedoch dieselben Kassenbestimmungen wie für Unternehmen, Handwerker oder Einzelhändler auch, einschließlich der dabei zu beachtenden (und bußgeldbewehrten) Bonpflicht.


Widerspruch Gebührenerhebung Transparenzregister-Eintrag Gesetzesänderungen & Neuigkeiten
Widerspruch Gebührenerhebung Transparenzregister-Eintrag
Transparenzregister - Einspruch gegen Gebühren möglich

Transparenzregister - Einspruch gegen Gebühren möglich

Im vergangenen Jahr haben verschiedene Vereine Gebührenrechnungen der Bundesanzeiger Verlag GmbH erhalten. Die Gebühr wurde für die Führung des Transparenzregisters erhoben, als Betrag waren EURO 7,44 ausgewiesen, nämlich für 2017 EURO 1,25 sowie für 2018 und 2019 die Jahresgebühr in Höhe von jeweils EURO 2,50, zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Betroffen waren nur eingetragene Vereine, nicht dagegen nichteingetragene Vereine.

Rechtsgrundlage
In der Neufassung des Geldwäschegesetzes (GwG) wurde mit dem Transparenzregister ein neues Register geschaffen. Dieses gibt als neues, zentral geführtes elektronisches Register seit Oktober 2017 umfassende Auskunft über die „wahren wirtschaftlichen Eigentümer“ von Gesellschaften, Stiftungen, Trusts und vergleichbaren Gestaltungen. Dazu verlangt das Register, dass grundsätzlich die wirtschaftlich Berechtigten festzustellen und dem Register zu melden sind. Eine solche Meldepflicht besteht auch für eingetragene Vereine. Deren Meldepflicht gilt  allerdings bereits als erfüllt, da sich über Eintragung der Vereine die für das Transparenzregister erforderlichen Angaben aus dem elektronisch geführten Vereinsregister abrufen lassen.

Unabhängig davon, dass hinsichtlich einer Meldung gegenüber dem Transparenzregister für Vereine kein Handlungsbedarf bestand, galt nach bisheriger Rechtslage die Pflicht, die erforderlichen Gebühren für die Führung des Transparenzregisters zu entrichten.

Neue Gesetzeslage ab 01. Januar 2020
Über Interventionen auf verschiedenen politischen Ebenen konnte eine Überarbeitung des Geldwäschegesetzes erreicht werden. Danach wurde in § 24 Absatz 1 GWG eine Änderung insoweit eingefügt, als für die Führung des Transparenzregisters für Vereinigungen, die einen steuerbegünstigten Zweck im Sinne der § 52 mit 54 Abgabenordnung (AO) verfolgen, keine Gebühr mehr erhoben wird. Voraussetzung ist allerdings, dass ein entsprechender Antrag gestellt und dabei die Gemeinnützigkeit mittels einer Bescheinigung des zuständigen Finanzamts (Freistellungsbescheid) gegenüber der registerführenden Stelle nachgewiesen wird.

Diese Änderung gilt ab 01. Januar 2020, was dann allerdings auch bedeutet, dass für die Jahre 2017 mit 2019 bereits bezahlte Gebühren nicht zurückgefordert werden können.

Praxishinweis
Zur Zeit gibt es bei der Gebührenstelle noch keine Hinweise, in welcher Form und insbesondere wann ein Antrag auf Befreiung von der Gebührenpflicht zu stellen ist. Vorbehaltlich künftiger behördlicher Vorgaben empfehlen wir im Hinblick auf eine möglichst einfache Praxis, dass gegen künftig eingehende Gebührenbescheide ein schriftlicher "Einspruch" eingelegt wird und dieser gleichzeitig unter Beifügung des aktuellen Freistellungsbescheids des zuständigen Finanzamts mit dem Antrag verbunden wird, von der Gebührenpflicht befreit zu werden. Die postalische Anschrift der Gebührenstelle lautet "Bundesanzeiger Verlag GmbH, Transparenzregister, Postfach 10 05 34, 50445 Köln".


Hinweise zum Lebensmittelrecht - Allergenkennzeichnungspflicht Gesetzesänderungen & Neuigkeiten
Hinweise zum Lebensmittelrecht - Allergenkennzeichnungspflicht
Hinweise zum Lebensmittelrecht für Vereinsveranstaltungen

Hinweise zum Lebensmittelrecht für Vereinsveranstaltungen

Vereins- und ähnliche Feste sind fester Bestandteil des öffentlichen Lebens. Zum Gelingen eines Festes gehört auch der sichere Umgang mit Lebensmitteln. 
Hygienefehler können sehr schnell zu schwerwiegenden Erkrankungen, die besonders bei Kleinkindern und älteren Menschen lebensbedrohlich werden können, führen.

Mit den zur Verfügung gestellten Unterlagen erhalten Sie hilfreiche Hinweise, um sich in diesem sensiblen Bereich richtig zu verhalten, damit Vereinsveranstaltungen ungetrübt genossen werden können.

Jeder, der Lebensmittel herstellt, behandelt oder in Verkehr bringt, haftet zivil- u. strafrechtlich dafür, dass dies einwandfrei erfolgt. Bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln gilt es Folgendes zu beachten:

  • Zusatzstoffe müssen gekennzeichnet werden (siehe Merkblatt) 
  • Allergenkennzeichnung sind in einer Kuchenbar, wenn die Kuchen ehrenamtlich hergestellt werden keine Pflicht aber zu empfehlen (siehe Vereinsbrief)
  • Wenn die Lebensmittel von einem Gewerblichen Betrieb kommen, müssen die Allergene gekennzeichnet werden

Wir empfehlen ein Etikett für Kuchen. 
Somit können die ehrenamtlichen Helfer/innen die zutreffenden Zutaten ankreuzen.

Hilfreiche Materialien, die die Abteilung Lebensmittelüberwachung des Landkreises Donau-Ries den Vereinen bietet, finden Sie auf dem Regionalportal bereitgestellt. Darunter befinden sich folgende Unterlagen:

  • Merkblatt für Vereinsfeste
  • Leitfaden des BayStmUGV für ehrenamtliche Helfer 
  • Dokumentation Leitfadenausgabe
  • Merkblatt zur Erstellung von Speisekarten und Speiseplänen
  • Zusammenfassung Neue Lebensmittel-Informationsverordnung 2014

Projektstart "Erstberatung für Vereine" Gesetzesänderungen & Neuigkeiten
Projektstart "Erstberatung für Vereine"
Seit 01.11.2019 bietet der Landkreis seinen Vereinen in Zusammenarbeit mit dem Münchner Rechtsanwalt Richard Didyk eine kostenfreie Erstberatung zu Themen des Vereinsrechts, Satzung und Haftung an.

Projekt "Erstberatung für Vereine"

Seit 01.11.2019 bietet der Landkreis seinen Vereinen in Zusammenarbeit mit dem Münchner Rechtsanwalt Richard Didyk eine kostenfreie Erstberatung zu Themen des Vereinsrechts, Satzung und Haftung an.

Anfragen sind per Mail an die Ehrenamtsbeauftragte unter ehrenamt@lra-donau-ries.de zurichten. Von dort werden sie zur Beantwortung an den Kooperationspartner des Projekts, Rechtsanwalt Richard Didyk, weitergeleitet. Die Ehrenamtsbeauftragte wird die Rückantwort an den Fragesteller übermitteln.

Auch bei der Neuformulierung oder Änderung einer Satzung kann den Vereinen Unterstützung angeboten werden. Die vorformulierte Satzungist hierzu an die Mail als Word-Dokument anzufügen.

Sollten nach der schriftlichen, kompetenten und umfangreichen Antwort noch weitere Fragen zur Klärung entstehen, können diese im Anschluss auch direkt mit Herrn Didyk besprochen werden. 

Mit diesem Projekt möchte der Landkreis seinen Ehrenamtlichen eine weitere Unterstützungsmöglichkeit, bei der Erledigung der immer komplexer werdenden Aufgaben in der Vereinsarbeit, zur Verfügung stellen. 

Zum Projektpartner:
Im Rahmen einer Fortbildungsreihe im Landkreis fanden bereits zwei Großveranstaltungen statt. Referent der Veranstaltung im März 2019 war Rechtsanwalt Richard Didyk, der in einem interessanten und diskussionsstarken Vortrag zum Thema Vereinsrecht, Satzung und Haftung berichtete.

Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl dieser Veranstaltung und der starken Nachfrage nach Informationsmaterialien im Anschluss, wurde das Projekt „Erstberatung für Vereine“ in Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt Richard Didyk gestartet. Didyk ist als freiberuflicher Rechtsanwalt in München tätig und befasst sich in seiner Anwaltstätigkeit schwerpunktmäßig u.a. mit Vereins- und Verbandsrecht sowie mit Datenschutz in Vereinen. Daneben ist er langjähriger Referent u.a. auch der Hanns-Seidel-Stiftung und Autor zu Themen des Vereinsrechts und engagiert sich persönlich für die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen, so auch jetzt in dem Projekt des Landkreises Donau-Ries.


Ehrenamtskarte  - Ein Erfolgsprojekt im Landkreis Ehrenamtskarte Bayern
Ehrenamtskarte - Ein Erfolgsprojekt im Landkreis
Die Ehrenamtskarte Bayern gibt es im Landkreis Donau-Ries seit zwei Jahren - Einen derartigen Zuspruch hatte man nicht erwartet!

Erfolgsprojekt Ehrenamtskarte Bayern

Die Ehrenamtskarte Bayern gibt es im Landkreis Donau-Ries seit zwei Jahren - Einen derartigen Zuspruch hatte man nicht erwartet!

Seit zwei Jahren kann die Ehrenamtskarte Bayern im Landkreis Donau-Ries beantragt werden. Seit dem haben so viele Ehrenamtliche wie in fast keinem anderen Landkreis die Karte erhalten. Eingesetzt werden kann diese bayernweit, besonders im Landkreis Donau-Ries jedoch gibt es mehr Akzeptanzstellen als in allen anderen teilnehmenden Landkreisen und Kreisfreien Städten Bayern.

Donauwörth (pm). Am 01.01.2018 wurde für die weit über 60.000 Ehrenamtlichen im Landkreis Donau-Ries eine Stelle geschaffen, die sich um alle Belange und Fragen zum Thema Ehrenamt für Engagierte, Vereine und Organisationen kümmert, Informationen zur Verfügung stellt, sich für regelmäßige Fortbildungen einsetzt und neue Projekte ins Leben ruft. Zeitgleich wurde mit diesem Stichtag das erste Großprojekt gestartet und die „Ehrenamtskarte Bayern“ im Landkreis eingeführt.

Seit diesem Tag sind bereits über 4.000 Ehrenamtskarten an verdiente Bürgerinnen und Bürger überreicht worden, aus mehr als 390 Vereinen und Organisationen. Landrat Stefan Rößle lobte das Projekt von Anfang an als sehr wichtige Anerkennungsmöglichkeit für das bürgerschaftliche Engagement: „Unsere Gesellschaft lebt vom Ehrenamt. In der Gemeinschaft etwas Voranbringen, sich Einbringen und Mitreißen, etwas Schaffen in unendlich vielen verschiedenen Bereichen,“ so umreißt  der Landkreischef die unentgeltliche Tätigkeit der Ehrenamtlichen . Und die Ehrenamtsbeauftragte Karin Brechenmacher ergänzt: „Mit diesem Projekt können wir den Landkreisbürgern unsere Würdigung für ihre Dienste aussprechen und ihnen etwas zurückgeben!“

Inzwischen haben sich 181 Landkreis-Firmen freiwillig und aus eigener Finanzierung als Partner zur Ehrenamtskarte gemeldet. Der bayernweite Durchschnitt liegt bei nicht einmal einem Viertel davon. Diese hohe Zahl macht vor allem Landrat Stefan Rößle und das Team der Kreisentwicklung mächtig stolz. Ohne dieses Engagement der Partnerfirmen würde die Ehrenamtskarte keinen Vorteil bieten und keinen Anreiz zur Beantragung. „Wir haben mit ca. 2.500 Ehrenamtskarten in unserem Landkreis gerechnet. Aktuell haben 4.063 Bürgerinnen und Bürger im Landkreis eine Ehrenamtskarte und engagieren sich somit überdurchschnittlich für das Allgemeinwohl“, freut sich Stabsstellenleiter Klemens Heininger. Das Fazit nach zwei Jahren Ehrenamtskarte Bayern im Landkreis Donau-Ries ist nur positiv. Dies gilt von Seiten des Landkreises, aber auch aus den Reihen der Ehrenamtlichen, die sich lobend über diese Anerkennung aussprechen und gespannt auf weitere Projekte des Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement warten. Regelmäßig finden beispielsweise Fortbildungsveranstaltungen für Ehrenamtliche im Rahmen einer kostenfreien Informationsreihe statt. Die nächste wird am 31.03.2020 in Huisheim zum Thema Veranstaltungsrecht sein. Informieren kann man sich über alle laufenden Projekte, Ausschreibungen, Gewinnspiele, Arbeitsmaterialien, zur Ehrenamtsbörse, über den Ehrenamtsnachweis und natürlich zur Ehrenamtskarte auf dem Regionalportal unter www.donauries.bayern/ehrenamt und bei der Ehrenamtsbeauftragten unter der Telefonnummer 0906/74-143 oder unter der Mail ehrenamt@lra-donau-ries.de.


Ehrenamtsbörse für den Landkreis Ehrenamtsbörse
Ehrenamtsbörse für den Landkreis
Digitale Börse eröffnet neue Möglichkeiten für Vereine und Ehrenamtliche

Ehrenamtsbörse für den Landkreis

Digitale Börse eröffnet neue Möglichkeiten für Vereine und Ehrenamtliche

Donauwörth (pm). Ehrenamtliche, Organisationen und Vereine können sich zukünftig über eine neue Ehrenamtsbörse suchen und finden. Das Regionalmanagement und das Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement sehen die Börse als positive Erweiterung für ihre Arbeit. Die Ehrenamts-Online-Vermittlung ist auf dem Regionalportal des Landkreises unter www.donauries.bayern/ehrenamtsboerse zu finden.

Im Landkreis Donau-Ries engagieren sich bereits 61.000 Menschen ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Das entspricht in etwa 46 Prozent der Bevölkerung. Auch von den Noch-Nicht-Engagierten ist die Bereitschaft groß, sich für Andere oder die Umwelt einzusetzen: Jeder Zweite wäre grundsätzlich bereit ein Ehrenamt aufzunehmen. Nur wo und wie ist oftmals die Frage.

Das neue Projekt des Regionalmanagements und des Koordinierungszentrums Bürgerschaftliches Engagement im Landkreis Donau-Ries hat nun eine Möglichkeit geschaffen, sich über angebotene Ehrenamtsstellen zu informieren und sich als Ehrenamtlicher zur Verfügung zu stellen. „Hier können Vereine und Organisationen zu besetzende Ehrenamtsstellen eintragen. Aber auch andersherum funktioniert es: Ehrenamtliche können Ihr Engagement anbieten,“ erklärt Projektleiter und Regionalmanager Klemens Heininger die Idee.

Für Landrat Stefan Rößle ist die Ehrenamtsbörse ein weiterer erfolgreicher Schritt, um das Ehrenamt im Landkreis zu unterstützen und an die Menschen heran zu bringen. „Mit der Börse erhöhen wir die Transparenz in Angebot und Nachfrage und bringen Vereine und Ehrenamtliche zusammen“, fasst Rößle das Projekt zusammen. Angesiedelt wurde die Ehrenamtsbörse an das schon bestehende Regionalportal von Konversionsmanagerin Barbara Wunder. Die Ehrenamtsbörse finden interessierte Bürger, Vereine und Organisationen unter www.donauries.bayern/ehrenamtsboerse/.

Zahlreiche Maßnahmen für Ehrenamtliche
Neben der neuen Ehrenamtsbörse stehen den Ehrenamtlichen seit diesem Jahr noch viele weitere Möglichkeiten zur Verfügung. So können Ehrenamtliche im Landkreis Donau-Ries bei Erfüllung der Voraussetzungen zum Dank für Ihren Einsatz auch die Ehrenamtskarte Bayern erhalten. Mit ihr können Ehrenamtliche Vergünstigungen in allen teilnehmenden Unternehmen in ganz Bayern in Anspruch nehmen. Seit Mai können Ehrenamtliche den Ehrenamtsnachweis Bayern beantragen. Mit dem Ehrenamtsnachweis Bayern haben Engagierte die Möglichkeit ihrem Bewerbungsschreiben eine aussagekräftige Urkunde beizufügen und so ihre persönlichen Eigenschaften hervorzuheben. Weitere Projekte wie Fortbildungen für Ehrenamtliche und Vereine sowie Ausschreibungen werden durch das Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement organisiert, das in der Stabsstelle Kreisentwicklung unter der Leitung von Herrn Günther Zwerger angesiedelt ist. Alle anstehenden Termine, Fortbildungen, Informationen und Gewinnspiele finden sich regelmäßig und aktuell auf dem Regionalportal. Derzeit sind dort mit der Nikolausverlosung und der Tankgutscheinverlosung zum Tag des Ehrenamts zwei lukrative Gewinnspiele für die Ehrenamtlichen eingestellt. 

Bei Interesse oder Fragen zum Thema Ehrenamtsbörse, Ehrenamtsnachweis, Ehrenamtskarte, sowie zu allen anderen Themen im Bereich Ehrenamt steht die Ehrenamtsbeauftragte Karin Brechenmacher im Landratsamt Donau-Ries allen Ehrenamtlichen, Vereinen und Organisationen unter der Telefonnummer 0906 / 74 – 143 oder per Mail unter ehrenamt@lra-donau-ries.de gerne zur Verfügung. Weitere Informationen finden sich auch auf dem Regionalportal unter www.donauries.bayern/ehrenamt.


Zukunftsstiftung Ehrenamt: Projektauschreibung Gewinnspiele & Ausschreibungen
Zukunftsstiftung Ehrenamt: Projektauschreibung
Gutes tun und sich für andere einsetzen. Das verdient Unterstützung! Zum 3. Mal schreibt die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern eine bayernweite Projektausschreibung aus.

Zukunftsstiftung Ehrenamt: Projektauschreibung

Gutes tun und sich für andere einsetzen. Das verdient Unterstützung! 
Zum 3. Mal schreibt die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern eine bayernweite Projektausschreibung aus.

Planen Sie ein Projekt, eine Aktion, eine Veranstaltung oder haben Sie zunächst eine erste Idee?
Bei der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern haben Sie die Möglichkeit, eine Förderung in Höhe von 1.000 € bis zu maximal 5.000 € für Ihr Vorhaben zu beantragen.
Wir unterstützen Projekte, Initiativen, Organisationen und Vereine, die mit zukunftsweisenden Konzepten und Ideen durch ehrenamtlichen Einsatz das Gemeinwohl nachhaltig stärken, unterstützen und weiterentwickeln.
Gefördert werden können beispielsweise Projekte, die auf gesellschaftliche Herausforderungen reagieren, den digitalen Wandel im Bereich Ehrenamt angehen oder neue Formen des Engagements etablieren.

Haben Sie Interesse?
Dann bewerben Sie sich ab 8. Januar 2020.

Antragsstellung
Bitte beachten Sie, dass bei der Antragsstellung die Richtlinien zur Förderung bindend sind. Bitte prüfen Sie deshalb vorab anhand der Förderrichtlinien und FAQs, ob Sie Ihr Vorhaben/ Projekt bei der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern einreichen können. Gerne stehen wir Ihnen für Rückfragen zur Verfügung.

Fristen
Die Antragsstellung erfolgt über dieses Online-Anmelde-Formular und zusätzlich über ein ausgedrucktes und unterschriebenes Formular, das per Post zu senden ist an:

Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern
Winzererstraße 9
80797 München

Bewerbungsschluss ist der 20. März 2020. Es gilt das Datum des Posteingangsstempels.

Bitte planen Sie ab dem oben genannten Stichtag eine Bearbeitungszeit unsererseits von ca. 4 Monaten ein, d.h. Ihr Projektbeginn kann frühestens Anfang September 2020 sein.

Nach der Frist eingegangene Anträge können leider nicht mehr berücksichtigt werden!

Hinweis zur Auswahl der Projekte
Grundlage für die Auswahl der Projekte ist einzig und allein der Förderantrag. Dieser muss vollständig ausgefüllt sein. Das Projekt muss in Bayern durchgeführt werden. Bitte senden Sie uns keine Broschüren oder Flyer zu. Diese können nicht berücksichtigt werden. Um sich in relativ kurzer Zeit einen Überblick über die verschiedenen Förderanträge verschaffen zu können, sollte das Projekt in dem Antrag sehr präzise und nachvollziehbar beschrieben sein.

Entscheidungsgrundlage
Die Projektanträge werden auf der Grundlage der Förderrichtlinie von der Geschäftsstelle der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Förderfähigkeit geprüft. Die fachliche Beurteilung der Projekte erfolgt anhand der Qualitätskriterien gemäß der Förderrichtlinie und unter Einbeziehung des Kuratoriums der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern. Der Stiftungsvorstand entscheidet über die Projektförderungen und Vergabe von Stiftungsmitteln nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen ihrer satzungsgemäßen Vorgaben und auf Basis der ihr zur Verfügung stehenden Mittel.

Keine Haushaltsjahrbindung
Die Projektmittel sind nicht an das Haushaltsjahr gebunden, können also auch in 2021 zum Einsatz kommen. Die Projekte können bei Bedarf über das Ende des jeweiligen Kalenderjahres hinaus weitergeführt werden.


Ehrenamtsnachweis Bayern Ehrenamtsnachweis Bayern
Ehrenamtsnachweis Bayern
Ehrenamtsnachweis Bayern - Wertschätzung für das Engagement !

Ehrenamtsnachweis Bayern - Wertschätzung für das Engagement !

Erklärung
Der Ehrenamtsnachweis Bayern ist eine Anerkennungsurkunde für ehrenamtlich Engagierte und soll den Einsatz von Ehrenamtlichen entsprechend würdigen.

Ein Beiblatt zur Urkunde dokumentiert zudem zeitlichen Umfang, Kompetenzen, Einsatzfelder und Fortbildungen im Rahmen der Tätigkeit, und dient vor Allem als Hervorhebungsmerkmal in Bewerbungen. Künftige Arbeitgeber können somit aus dem Nachweis ersehen, welche Fähigkeiten und Talente bereits über Jahre im Ehrenamt eingebracht und entwickelt wurden.

Der Ehrenamtsnachweis kann auch dann vergeben werden, wenn die Tätigkeit bereits anderweitig gewürdigt wurde, z.B. durch Ehrenamtsbescheinigungen von Kommune, Verein oder Verband, oder auch mit der Ehrenamtskarte Bayern. 

Voraussetzungen
Der Ehrenamtsnachweis Bayern wird für ehrenamtlich Aktive, die sich mindestens 80 Stunden (Schüler: 60 Stunden) im Jahr engagieren, auf Antrag ausgestellt.
Das Mindestalter beträgt 14 Jahre.
Die gewährte Aufwandsentschädigung darf den Ehrenamtsfreibetrag von 720 Euro oder den Übungsleiterfreibetrag von 2.400 Euro jährlich nicht übersteigen.

Antragstellung
Den Antrag zur Anmeldung des Ehrenamtsnachweis Bayern finden Sie auf der rechten Seite zum Download. Gerne können Sie uns diesen unterschrieben auch mailen, es wird kein Original zur Bearbeitung benötigt. 

Der Ehrenamtsnachweis Bayern ist eine Initiative der Freien Wohlfahrtspflege und wurde 2009 auf Anregung des Bayerischen Landesverbands des Katholischen Deutschen Frauenbundes mit Unterstützung des Bayerischen Sozialministeriums ins Leben gerufen. Ihm haben sich Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Kommunen, Vereine und Organisationen auf bayerischer Landesebene angeschlossen. Auch das Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement im Landkreis Donau-Ries hat sich dieser Möglichkeit der Anerkennung ehrenamtlichen Engagements angenommen und kann Ihnen seit Mai 2018 den Ehrenamtsnachweis Bayern ausstellen.

Weiterführende Informationen zum Ehrenamtsnachweis Bayern finden Sie auf den Seiten des Ministeriums unter www.ehrenamtsnachweis.de.


Ehrenamtskarte auch für aktive Reservisten Ehrenamtskarte Bayern
Ehrenamtskarte auch für aktive Reservisten
Seit März 2020 können auch aktive Reservisten die Ehreanmtskarte Bayern erhalten.

Ab sofort können auch Reservisten, die aktiven Wehrdienst leisten die Ehrenamtskarte Bayern beantragen und von deren Vorteilen profitieren. Informationsveranstaltung zum Thema „Veranstaltungsrecht“ am 31.03.2020 in Huisheim.

Die Bayerische Ehrenamtskarte gibt es nun auch für Ehrenamtliche, die als Reservist regelmäßig aktiven Wehrdienst in der Bundeswehr leisten, indem sie entweder in den vergangenen zwei Kalenderjahren insgesamt mindestens 40 Tage Reservisten-Dienstleistung erbracht haben oder in den vergangenen zwei Kalenderjahren ständiger Angehöriger eines Bezirks- oder Kreisverbindungskommandos waren. Landrat Stefan Rößle freut sich über den erweiterten Personenkreis zur Ehrenamtskarte Bayern: „Das Ehrenamt ist so vielfältig und wir wollen allen überdurchschnittlich Engagierten, ob im Sport, in der Kirche, der Politik, in den Hilfsorganisationen, im Naturschutz, beim Wehrdienst und noch vielen weiteren Bereichen die verdiente Wertschätzung und ein lohnendes Dankeschön für die Dienste zukommen lassen! Deshalb können ab sofort auch aktive Reservisten die Ehrenamtskarte erhalten – eine Anerkennung im Scheckkartenformat. Damit verbunden sind bayernweit zahlreiche Vergünstigungen, wie Einkaufsrabatte oder kostenlose oder reduzierte Eintritte.

Im Landkreis Donau-Ries sind über 60.000 Bürgerinnen und Bürger freiwillig in ihrer Freizeit engagiert, dies sind über 46 Prozent der Landkreisbevölkerung, mehr als 4.000 Ehrenamtliche davon besitzen bereits die bayerische Ehrenamtskarte. Im bayernweiten Vergleich liegen die Donau-Rieser Engagierten weit vorn. Landrat Rößle lobt diese freiwillige Bereitschaft: „Derart viele Ehrenamtskartenbesitzer sind eine Auszeichnung für unseren Landkreis, bayernweit sind wir damit führend. Beachtenswert ist zudem, dass die Ehrenamtskarte nicht an jeden Ehrenamtlichen ausgegeben wird, sondern nur an überdurchschnittlich Engagierte. Die sind laut Ministerium fünf Stunden pro Woche seit mindestens zwei Jahren.“

Auch die Anzahl der Partner der Ehrenamtskarte Bayern ist im Landkreis Donau-Ries eine Ausnahme. Derzeit sind 182 Donau-Rieser Akzeptanzstellen eingetragen! Diese Bereitwilligkeit ist eine Besonderheit, in keinem anderen Landkreis beteiligen sich so viele Firmen freiwillig und aus eigener Finanzierung. Lohnende Akzeptanzstellen finden sich für Groß und Klein, neben Tankstellen, Apotheken, Metzgereien, Bäckereien, Baufirmen oder Gastronomiebetrieben finden sich auch Museen oder Freizeiteinrichtungen unter den Projektpartnern. Die Ehrenamtsbeauftragte des Landkreises Frau Karin Brechenmacher und Landrat Stefan Rößle freuen sich über den immer noch anhaltenden Ansturm auf die Ehrenamtskarte sowie die vielen Akzeptanzpartner und rufen dazu auf, sich als Firma oder Organisation an diesem großartigen Projekt zu beteiligen! Informationen erhalten Interessierte jederzeit online oder persönlich bei der Ehrenamtsbeauftragten.

Voraussetzungen für die Blaue Ehrenamtskarte
Die Blaue Ehrenamtskarte Bayern, mit einer Gültigkeit von drei Jahren, kann beantragen, wer seinen Wohnsitz im Landkreis hat und

- das 16. Lebensalter vollendet hat,

- sich freiwillig durchschnittlich fünf Stunden pro Woche oder bei Projektarbeiten mindestens 250 Stunden jährlich engagiert,

- seit mindestens zwei Jahren im Bürgerschaftlichen Engagement tätig ist,

- und dafür maximal eine Aufwandsentschädigung erhält, die den Ehrenamtsfreibetrag von 720 Euro oder den Übungsleiterfreibetrag von 2.400 Euro jährlich nicht übersteigt,

Oder:

- wer Inhaber einer JuLeiCa (Jugendleitercard) ist, oder

- aktiv in der Feuerwehr ist – mit abgeschlossener Truppmannausbildung bzw. mit mind. abgeschlossenem Basis-Modul der Modularen Truppausbildung (MTA), oder

- wer als Einsatzkraft im Katastrophenschutz undRettungsdienst mit abgeschlossener Grundausbildung tätig ist, oder

- Pflegeeltern, oder

- Teilnehmer/Innen an Freiwilligendiensten (Freiwilliges Soziales Jahr FSJ, Freiwilliges Ökologisches Jahr FÖJ, und Bundesfreiwilligendienst BFD), oder

- Ehrenamtliche, die die sonstigen Voraussetzungen erfüllen und die ihren Einsatzort in unserem Landkreishaben, aber in einem anderen Landkreis oder auch Bundesland wohnen. Es gilt aber weiterhin: Wohnt ein Ehrenamtlicher in einer Kommune, in der es die Ehrenamtskarte gibt, bekommt er diese auch von dort verliehen, unabhängig vom Einsatzort, oder

Ehrenamtliche, die als Reservist regelmäßig aktiven Wehrdienst in der Bundeswehr leisten, indem sie entweder in den vergangenen zwei Kalenderjahren insgesamt mindestens 40 Tage Reservisten-Dienstleistung erbracht haben oder in den vergangenen zwei Kalenderjahren ständiger Angehöriger eines Bezirks- oder Kreisverbindungskommandos waren.

Voraussetzungen für die Goldene Ehrenamtskarte
Die Goldene Ehrenamtskarte Bayern ist unbegrenzt gültig. Erhalten können sie im Landkreis wohnende

- Inhaber des Ehrenzeichens des Ministerpräsidenten(Bitte verwechseln Sie das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten nicht mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen für langjährige Dienstzeit des Bayerischen Staatsministers des Innern, für Bau und Verkehr!), oder

- Ehrenamtliche, die nachweislich seit mindestens 25 Jahren die Voraussetzungen zum Erhalt der Blauen Ehrenamtskarte Bayern erfüllen. Eine Dienstzeitauszeichnung für Feuerwehrdienstleistende und Einsatzkräfte im Katastrophenschutz oder Rettungsdienst ist nicht zwingend vorzulegen, es genügt die Gegenzeichnung des Kommandanten/Verantwortlichen Leiters. Auch bereits aus altersbedingten Gründen ausgeschiedene Mitglieder der Feuerwehr, die eine aktive Dienstzeit von mindestens 25 Jahren erbracht haben, können die Goldene Ehrenamtskarte beantragen, oder

Reservisten, die seit mindestens 25 Jahren regelmäßig aktiven Wehrdienst in der Bundeswehr leisten, indem sie in dieser Zeit entweder insgesamt mindestens 500 Tage Reservisten-Dienstleistung erbracht haben oder in dieser Zeit ständiger Angehöriger eines Bezirks- oder Kreisverbindungskommandos waren.

Beantragt werden kann die Ehrenamtskarte Bayern mit den auf dem Regionalportal zur Verfügung gestellten Anträgen.

Bei Interesse oder Fragen zum Thema Ehrenamtskarte Bayern, Ehrenamtsbörse, Ehrenamtsnachweis Bayern, sowie zu allen anderen Themen im Bereich Ehrenamt steht die Ehrenamtsbeauftragte Karin Brechenmacher in der Stabsstelle Kreisentwicklung und Nachhaltigkeit des Landratsamts Donau-Ries allen Ehrenamtlichen, Vereinen und Organisationen unter der Telefonnummer 0906 / 74 – 143 oder per Mail unter ehrenamt@lra-donau-ries.de gerne zur Verfügung. Weitere Informationen finden sich auch auf dem Regionalportal unter www.donauries.bayern/ehrenamt. Dort werden neben aktuellen Informationen auch regelmäßig Ausschreibungen und Veranstaltungen veröffentlicht, sowie Unterstützungsmöglichkeiten für Vereine bereitgestellt.  

WICHTIG:
Die diesjährige Fortbildungsveranstaltung für Ehrenamtliche findet am Dienstag, den 31.03.2020 um 18.00 Uhr in der Sualafeldhalle in Huisheim statt. Das Thema der heurigen Informationsveranstaltung lautet „Rechtliches rund um Vereinsveranstaltungen“ und wird durch den Münchner Rechtsanwalt Richard S. Didyk referiert. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter www.donauries.bayern/ehrenamt ist erforderlich.