Regionalportal Donau-Ries
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    Auf wen können Sie sich freuen?

    GELA ALLMANN
    Referentin, Moderatorin, Sportmodel und Skibergsteigerin, Buchautorin (Sturz in die Tiefe)

    Spricht über die Formel für persönlichen Erfolg: FIGHT! SMILE! LOVE!

    Gela Allmann ( *1984 in Dachau) ist Extrem-Ausdauersportlerin, landete als erfolgreiche Bergläuferin und Skitouren-Rennläuferin mehrfach auf dem Podium.
    Allmann hat einen Abschluss als Diplom-Sportwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Sportmanagement und den Master in „Sport, Medien und Kommunikation“ .
    Sie ist Skitouren-Coach, Moderatorin, Sportmodel und allen voran eine mitreißende Rednerin.
    Bei Fotoaufnahmen in Island stürzte Gela über 800 Höhenmeter in die Tiefe und überlebte schwer verletzt. Seitdem kämpfte Allmann sich in ihr altes Leben und in den Bergsport zurück. In ihrem Buch (Malik,2016) „Sturz in die Tiefe“ erzählt sie von den Erfahrungen des Sturzes, dem Kampf zurück ins Leben, ihrem eisernen Willen und ihrer
    Rückkehr auf die Gipfel dieser Welt. Anfang 2016 feiert ihr Dokumentarfilm „ONESTEP“ Filmpremiere. Im Juli 2016 wird Gela für ihre mentale Stärke und ihre positive Einstellung mit dem „Bayerischen Sportpreis“ ausgezeichnet. Seit 2018 ist sie Mutter eines Sohnes.



    Petra Quaiser

    Erzählt Geschichten über List und Anmut von Frauen unter dem Motto: "Nimm dich in Acht vor den Ränken der Frauen"  

    Die Erzählerin aus dem Ries wurde 1953 in Nördlingen geboren und pflegt die "Alte Kunst des freien Erzählens". Sie erzählt die Klassiker der Gebrüder Grimm, Sagen und Legenden aus Nördlingen und dem Ries und Geschichten aus der ganzen Welt. Sie erzählt aber nicht nur, sie schreibt auch Geschichten und Gedichte. Sie unterstützt Menschen, denen die Worte fehlen, schreibt und hält als freie Rednerin Ansprachen zu gegebenen Anlässen wie Hochzeit, Trauerfeier oder sonstige Veranstaltungen. Sie ist Mitglied im Autorenclub Donau-Ries und hat als Autorin inzwischen zwei eigene Bücher geschrieben.



    Dr. Gabriele Theiler

    Klar, ich bin eine Ost-Frau…

    …dieses Bekenntnis kommt mir noch immer nicht leicht über die Lippen.

    Rückblickend teilt sich mein Lebenshintergrund in genau zwei Hälften: ein Leben als Ostfrau, in das ich 1960 in Potsdam hineingeboren wurde und in eine zweite Lebenshälfte, in der 30 Jahre später mein Leben im wiedervereinigten Deutschland begann. Keines von beiden hatte ich mir ausgesucht. Aber genügend Mut um Herausforderungen anzunehmen hatte ich. So lernte ich schnell wie selbstverständlich westdeutsche Codes zu bedienen und einen westdeutschen Habitus zu imitieren. Ich lernte, dass es besser ist, nicht über meine Ost-Herkunft zu reden. Dieses kritische Bestaunen meiner Gegenüber, als müsste ich mich ab diesem Moment neu beweisen müssen, ob ich überhaupt etwas kann… oder es galt die Verwunderung darüber zu ertragen, dass ich als Ostdeutsche tatsächlich etwas kann!
    Ich fände es außerordentlich nutzbringend, wenn Ost- und Westfrauen in eine konstruktive und kritische Debatte einsteigen und gegenseitiges Unverständnis abbauen…. der Anfang dafür ist das Gespräch!

    Dr. Gabriele Theiler ist promovierte Agrarwissenschaftlerin, Lehrerin und heute am Landratsamt Donau-Ries für Bildungskoordination zuständig.



    Frauen aus dem Interkulturellen Frauencafe in Nördlingen

    Frauen Verhüllt - Eine Anleitung zum Kopftuch binden

    Das Interkulturelle Frauencafe wurde 2005 gegründet als Ergänzung zu den Deutschkursen, die in Nördlingen auf Privatinitiative stattfanden. Die Teilnehmerinnen kamen und kommen immer noch aus vielen Ländern und sind Migrantinnen (Türkei, Italien, Griechenland), Flüchtlingsfrauen aus Asien, Afghanistan, Irak, Iran, Indien,Afrika, Syrien ,Ägypten, Aupair Mädchen, Frauen aus Osteuropa, die hier arbeiten oder deren Männer. Außerdem natürlich ein Team von deutschen Frauen.

    Das Alter der Frauen ist gemischt von 20- 80, auch junge Frauen mit Babys und Kleinkindern.

    Das Anliegen des Frauencafes ist: Frauen in einem geschützten Raum die Möglichkeit zu geben, ihre Probleme anzusprechen und nach einem Sprachkurs weiterhin die deutsche Sprache zu üben. Sie mit vielen für sie fremden Gewohnheiten vertraut zu machen, aber auch so etwas wie ein Nest zu bieten, wo man Gleichgesinnte und die vertraute Sprache trifft.

    Bei den wöchentlichen  Treffen zeigen sie sich auch gerne gegenseitig ihre Kultur, mit landestypischen Gerichten, die sie mitbringen, Jahresfeste werden gefeiert und bei dem jährlich einmal stattfindenden Ausflug lernen wir die neue Heimat kennen.

    Sichtbar und spürbar ist die zunehmende Selbstsicherheit der Frauen , sich auch in der Öffentlichkeit mit ihrem fremdländischen Aussehen zu präsentieren und zu behaupten. Sie verkaufen auf dem Weihnachtsmarkt, organisieren Kulturfeste oder Erzählabende.... und auf dem Frauentag ein Tutorial zum Kopftuch binden!