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    Aller guten Dinge sind 3

    Theresa Wild ist Triathletin und gewinnt, gewinnt, gewinnt

    Theresa Wild am DreiländereckWieso ein Sport, wenn man auch drei haben kann? Das könnte das Motto der Theresa Wild aus Wittesheim sein, denn als Triathletin hat sie Spaß und Erfolg beim Schwimmen, auf dem Rad und beim Laufen. Wie gut Theresa Wild ist, zeigen einige Ihrer Platzierungen: Sie wurde in den Jahren 2014, 2015 und 2016 Deutsche Meisterin in der Altersklasse 18-24 über die Ironman 70.3 Distanz, also 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen. 2015 qualifizierte Wild sich für die 70.3 WM in Zell am See und für den weltberühmten Mythos – die Ironman Weltmeisterschaft in Hawaii auf Big Island. Hier finishte sie Ihre erste Langdistanz und belegte den 6. Platz für die Altersklasse 18-24. Europameisterin in der AK 18-24 wurde Theresa Wild beim Ironman 70.3 in Wiesbaden 2016. 2017 gelang ihr ein 2. Platz in der Weltmeisterschaft „The Championship“ in Samorin über die Mitteldistanz in der Altersklasse 25-29. Bei der Ironman WM 70.3 in Chattanooga finishte sie ebenfalls erfolgreich.
    Die Drei ist aber auch sonst eine Zahl, die prima zu der 25-Jährigen passt. Theresa Wild lebt mit drei Berufen, ist in Vollzeit Industriekauffrau der MKR Metzger GmbH in Monheim, nebenher auf dem Bauernhof ihrer Eltern in Wittesheim im Einsatz und eben Sportlerin. Sie ist eine von drei Geschwistern. Und einer ihrer Lieblings-Trainingsorte liegt im Dreiländereck bei Wittesheim – im Wald, wo Schwaben, Oberbayern und Franken sich treffen.
    „Hier kann man Ruhe vom Alltag finden und die Natur genießen, ein Traum“, schwärmt Theresa Wild über ihr Zuhause „Vor allem kann man hier auch super trainieren und an andere, besondere Orte, an die ich sonst nie gekommen wäre, bringt mich ja mein Sport.“ Allein dieses Jahr führte der Triathlon sie nach Chattanooga in die USA, nach Lissabon, an den Gardasee und zu vielen schönen Ecken Deutschlands und Österreichs. Dass sie sich mal so viel erschwimmen, erradeln und erlaufen würde, hatte sie dabei nie auf dem Plan: „Eigentlich wollte ich ja Fußballerin werden, aber nach dem zweiten Kreuzbandriss im Alter von 17 war klar, damit wird es nichts“, berichtet Wild.
    Sich aufs Sofa zu legen und ihre Wunden zu lecken, kam für sie aber nicht infrage. Immer noch voller Hummeln im Hintern, suchte sie einen neuen Sport, der sie fordert und ihr gefällt. Dabei orientierte sie sich an ihrem Vater, der zeitgleich Gefallen am Triathlonsport fand. Schnell laufen konnte Theresa Wild schon immer, auf dem Rennrad wurde sie rasch schneller, das für sie lästige Kraulen übte sie so lange, bis auch ihre Schwimm-Zeiten stimmten. Der Triathlon lief bald gut und immer besser. 2011 kam Theresa Wild ins LaCarrera Triteam Roth, und ihr gelang Sieg um Sieg.
    Seitdem hat sie sich einen Namen gemacht als fröhliche, offene Sportlerin, die sich mit anderen Triathleten lieber anfreundet, statt in Konkurrenz zu gehen. Eine erfolgreiche Frau, die nicht mal daran denkt, nach einem Meistertitel die Nase höher zu tragen. Ihre Leidenschaft so leben zu können, macht Theresa Wild einfach glücklich. „Auch wenn ich vor wichtigen Wettkämpfen 20 Stunden die Woche nach der Arbeit trainiere“, berichtet sie unbekümmert, „geht das schon, denn erholen kann ich mich ja danach.“ Im Winter ersetzt sie Radfahren und Laufen gern durch Langlaufen – natürlich in ihrem geliebten Dreiländereck, wo eine schöne Loipe auf sie wartet. So viel Sportsgeist steckt an, und darum sammelt Theresa Wild seit Jahren auch ganz ohne Wettkampf Preise. Das übrigens nicht nur ein-, sondern natürlich dreimal: Sportlerin des Jahres Monheim wurde sie 2016 und 2017, Sportlerin des Jahres im Landkreis Roth 2015 und Sportlerin des Jahres im Landkreis Donau-Ries 2015 und 2016.