Regionalportal Donau-Ries
Regionalportal Donau-Ries
  •  
    Dorfladen_3.jpg
    Dorfladen_2.jpg
    Gemüse.jpg
    DL_Alerheim.JPG (2)
    Weizenfeld.JPG
    Schäfer am Mähhorn mit Blick ins Ries, Josef Kessler.jpg
    Stadtplatz Oettingen
    Sommergefühl in der Rieser Natur, Heidi Källner.jpg
    Aufhausen.jpg
    RiederTor.JPG
    Bayerdilling (4).JPG
    Wolferstadt (3).JPG

    Sagen und Legenden Wallerstein

    Pflastertreter

    Der Marktflecken Wallerstein im Ries, die Residenz der Fürsten von Oettingen-Wallerstein, hat eine stolze Lage. Malerisch breitet sich der ansehnliche Ort mit dem überragenden Schlosse am Fuße eines einzelnstehenden Felskegels aus. Das fürstliche Schloß, der hübsche Park dabei, die herrschaftlichen Ämter etc. verliehen von jeher dem Orte etwas von der stillen Pracht eines ländlichen Fürstensitzes. Ein gewisser Bürgerstolz wohnte seit alters auch schon seiner Bevölkerung inne. Während des 30jährigen Krieges wurde Wallerstein zweimal schwer heimgesucht. Der ganze Ort war durch Brand und Plünderung verwüstet und verarmt. Gleichwohl war das erste, worauf die Bürger Wallersteins nach Beendigung des unheilvollen Krieges bedacht waren, die Pflasterung ihres Marktes. Alles machte sich erbötig, geeignete, runde Steine von Faustgröße, wie man sie früher zur Pflasterung verwendete, herbeizuschaffen. Weil sie aber aus der Not das Straßenpflaster nicht mit Holzstöpseln einstampfen lassen konnten, traten sie es mit schweren Holzschuhen hernach selber ein.