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    Sagen & Legenden Bissingen

    Die Flammensäule

    In einer stürmischen und finsteren Winternacht verließ der Steinhans das Wirtshaus in Leiheim und trat den Heimweg nach Zoltingen an. Unterwegs verirrte er sich und geriet in die Lachwiesen. Plötzlich schwebte eine haushohe feurige Stange vor ihm her. Der Steinhans mußte der geisterhaften Erscheinung folgen, ob er wollte oder nicht. Sie führte ihn durch einen dichten Wald, immer weiter und weiter. Dabei berührte die Flammensäule in keiner Weise die Bäume, sie glitt gleichsam zwischen ihnen hindurch. Der Angstschweiß stand dem Steinhans auf der Stirn, und er rief in seiner Not alle Heiligen an. Endlos erschien ihm die Nacht, und er glaubte, sein Ende stehe bevor.

    Als er aus dem Tannenforst auf eine Lichtung trat, hörte er auf einmal aus weiter Ferne das Läuten einer Morgenglocke. – Siehe da, beim ersten Glockenklang war die unheimliche Erscheinung verschwunden. Nachdem sich der Steinhans wieder gefaßt und nach allen Seiten Umschau gehalten hatte, stellte er fest, daß er bei den „Drei Steinen“ stand, einer geheimnisvollen Stelle, die als Geisterplatz von allen Kesseltalern ängstlich gemieden wird.

    Bedauerlicherweise sind uns bei der Erstellung des Rätsels Fehler unterlaufen. Bitte beachten Sie: 
    Türchen 23: Position 1 und 2 sind vertauscht